Nils Schmid verleiht die Wirtschaftsmedaille des Landes an Birgit Koepsel

Veröffentlicht am 14.11.2014 in Kreisverband

Birgit Koepsel erhält die Wirtschaftsmedaille von Dr. Nils Schmid

Birgit Koepsel, Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Heidenheim e.V. mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Das Land Baden-Württemberg in Person des Finanz- und Wirtschaftsministers, Dr. Nils Schmid, zeichnet einmal im Jahr im neuen Schloss in Stuttgart verdiente Persönlichkeiten aus, die sich um die Wirtschaft des Landes verdient gemacht haben.

Früher waren das eher gestandene ältere Herren, oft im mausgrauen Anzug. Frauen als Preisträgerinnen waren eher selten und wenn, dann meist als schmuckes Alibi. Wie kommt die Geschäftsführerin eines Wohlfahrtsverbands zu der Auszeichnung des Landes? Die Vergaberichtlinien formulieren es klar und deutlich: Neben klassischen Wirtschaftsthemen wie Wachstum und Innovationen stehen die nachhaltige Entwicklung, sichere Arbeitsplätze und auch die Verantwortung für die Berufsausbildung im Land im Vordergrund. Der SPD-Kreisverband Heidenheim hat die AWO-Geschäftsführerin für diese hohe Auszeichnung vorgeschlagen.

Birgit Koepsel übernahm die Geschäftsführung der AWO im Kreis Heidenheim im Jahr 1999. Die studierte Erziehungswissenschaftlerin leitete damals das Eugen Loderer Altenzentrum, eine große Pflegeeinrichtung im Herzen der Stadt Heidenheim. Unter ihrer Ägide entwickelte sich der AWO Kreisverband weiter und betreibt heute zahlreiche soziale Dienste und Einrichtungen, davon 5 Pflegeheime. Im Portfolio des AWO-Kreisverbands sind aber auch klassische Angebote der Sozialarbeit wie die Schwangerenberatungsstelle und Jugendtreffs, somit Bereiche, die mit viel Herzblut und auch Eigenmitteln eines sozialen Verbandes betrieben werden müssen.

Finanzminister Nils Schmid ging in seiner Laudatio auf Birgit Koepsel besonders auf die Werkstatt für psychische kranke Menschen im Landkreis Heidenheim und die beiden CAP Lebensmittelmärkte ein, die nicht das Primärziel haben Lebensmittel zu verkaufen, das könnten die großen Firmen besser. Diese Märkte, die an Stellen angesiedelt sind, wo sich die großen Lebensmittelanbieter längst zurückgezogen hätten, haben als Hauptziel Arbeits- und Ausbildungsplätze für ehemals langzeitarbeitslose Menschen zu schaffen. Dies sei eine besonders wichtige Aufgabe, betonte der Minister.

Schmid verwies auf die Ausbildungsquote der AWO im Kreis Heidenheim, die sich sehen lassen könne, liegt sie doch bei knapp 10 Prozent der Beschäftigten. Wirtschaftsminister Schmid: „Gute Ausbildung ist eine sichere Investition in die Zukunft, für die jungen Menschen, die in ihrem Fall oft gar nicht mehr so jung sind. Dafür danke ich Ihnen ganz persönlich.“

Nach der Verleihung lud der Minister die Ausgezeichneten und die angereisten Gäste zu einem Empfang.

Der SPD-Kreisverband gratuliert herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.

 

Homepage SPD Kreisverband Heidenheim

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