Verkehrsminister soll reagieren

Veröffentlicht am 01.03.2014 in Kreisverband

Die SPD-Kreistagsfraktion zeigte sich wenig erfreut über die Information, dass das grün geführte Verkehrsministerium des Landes erstmals nicht alle Mittel des Bundes für den Bau und die Sanierung von Bundesstraßen abnehmen und umsetzen konnte.

 

Wie seitens der Fraktion festgestellt werden konnte, wurde in der Vergangenheit die Flexibilität des Landes angesichts der variierenden Bundesmittel auch dadurch gesichert, dass durch die vorzeitige Rückzahlung von Vorfinanzierungen des Landes die Bundesmittel abgenommen werden konnten. Leider habe aber offensichtlich das Bundesverkehrsministerium in Berlin im Jahre 2013 dem Land Baden-Württemberg diesen Weg verbaut. Demzufolge seien auch weniger Mittel zur Verfügung gestanden.

Wie aus Kreisen der SPD-Landtagsfraktion zu erfahren war, wurden mit der Schaffung von neuen Stellen in der Straßenbauverwaltung die bisherigen personellen Defizite aus der Zeit der CDU/FDP-geführten Landesregierung behoben. Das Verkehrsministerium habe nun ausreichend personelle Ressourcen, um alle anstehenden Aufgaben zu lösen. Das gelte sowohl für den Ausbau der Bundesstraßen und Autobahnen, als auch für die unter Grün-Rot mehr als verdoppelten Mittel für die Sanierung von Landesstraßen.

In diesem Zusammenhang wird seitens der SPD-Kreistagsfraktion kritisch bemerkt, dass zum einen das noch fehlende Lückenstück der B 492 zwischen Hermaringen und Brenz noch nicht im Planfeststellungsverfahren sei. Dies sei nicht mehr nachvollziehbar, zumal bereits Ende September das Bundesverkehrsministerium aufgrund einer Anfrage des SPD-MdL Andreas Stoch den positiven Sichtvermerk zu diesem wichtigen Projekt bestätigt hatte. Die Genossen schließen sich dem politischen Appell der Landräte Reinhardt (Heidenheim) und Schrell (Dillingen) an den Regierungspräsidenten an, alsbald das notwendige Planungsverfahren einzuleiten.

Auch kritisiert die SPD-Kreistagsfraktion den zwischenzeitlich untragbaren baulichen Zustand des Autobahnabschnittes zwischen Heidenheim und Langenau auf beiden Fahrbahnseiten. Durch die Fahrbahnschäden würden nicht nur die Verkehrsteilnehmer gefährdet, vielmehr würde ein unzumutbarer Verkehrslärm entstehen, der insbesondere die Bürgerschaft in Bissingen, Hürben, Giengen und Nattheim stark beeinträchtigt.

Hier mahnt die SPD-Kreistagsfraktion den baldigen Ausbau bzw. die Sanierung dieses Autobahnabschnittes an und beabsichtigt, hierzu im Kreistag eine entsprechende Initiative zu starten.

Homepage SPD Kreisverband Heidenheim

WebsoziInfo-News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info