Schatzmeister Elmar Brändel 40 Jahre im Amt

Veröffentlicht am 06.12.2016 in Kreisverband

Schatzmeister Elmar Brändel

Elmar Brändel aus Königsbronn feiert ein fast unglaubliches Jubiläum. Seit wenigen Tagen ist er 40 Jahre Schatzmeister des SPD-Kreisverbands. Zahlreiche Gratulationen haben ihn erreicht. Landesvorsitzende Leni Breymaier, Landesgeschäftsführer Marten Jennerjahn und auch der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel gratulierten ihm zu seinem Jubiläum. Und natürlich sein Kreisverband. Kreisvorsitzender Andreas Stoch hielt die Laudatio auf seinen Schatzmeister im Rahmen der Wahlkreismitgliederversammlung, die Leni Breymaier als Bundestagskandidatin wählte.

 

Als 22-Jähriger wurde Brändel am 10. November 1976 zum ersen Mal gewählt. Sein Vorgänger hatte überraschend sein Amt abgegeben, niemand drängte sich auf für diese Funktion. Werner Ruoff, der damalige Kreisvorsitzende der Heidenheimer SPD studierte die Mitgliederkartei und stieß schnell auf den jungen Bankkaufmann Elmar Brändel. Und er fragte ihn, ob er bereit wäre, „vorläufig, als Übergang“ die Funktion des Schatzmeisters zu übernehmen. Der Übergang ist zur Lebensaufgabe geworden. Unauffällig und höchst effektiv verwaltet Elmar Brändel seit 1976 die Finanzen des SPD-Kreisverbands. Bei neuen Projekten wird er oft gefragt, „Elmar haben wir dafür entsprechende Finanzmittel.“ Die Antwort ist fast immer gleich: „Wir haben!“

 

Der SPD-Kreisverband kann für sich in Anspruch nehmen, dass er in der Amtszeit von Elmar Brändel keinen Wahlkampf mit einem Defizit abgeschlossen hat, auch wenn das ab und zu einmal schwierig war. In den Schlussphasen, kurz vor einem Wahltag, gibt er dann den knallharten Schatzmeister, der Ausgaben nur dann freigibt, wenn entsprechende Finanzmittel zur Verfügung stehen und diese beschlossen sind.

 

 

Andreas Stoch überreicht Elmar Brändel den Ehrenbrief der SPD

 

Die Parteibasis dankt ihm seine effektive Arbeit stets mit ausgezeichneten Wahlergebnissen, wenn Elmar Brändel wieder einmal unaufgeregt und professionell seinen Finanzbericht vorgestellt hat. Auch die Revisionskommission kommt immer zum gleichen Ergebnis: „Die Finanzen sind ordentlich und professionell geführt, Mängel sind keine ersichtlich, wir bitten um die Entlastung des Schatzmeisters!“. Ein runing gag ist mittlerweile auch die Frage an ihn, wenn er sich bei Kreisparteitagen erneut zur Wiederwahl stellt: „Du kandidierst auch? Ich dachte, du bist auf Lebenszeit gewählt?“

 

Der SPD-Kreisverband ehrte seinen Schatzmeister mit dem Ehrenbrief der SPD, der für besondere Verdienste vergeben wird. Ein Mitglied meinte dazu, dass man ihn mit der Willy Brandt Medaille, der höchsten Auszeichnung, die die SPD für ehrenamtliche Arbeit vergeben kann, hätte ehren sollen. Das hätte der Kreisverband mit Sicherheit getan, wenn es die Möglichkeit dazu gegeben hätte. Die Willy-Brandt-Medaille hat Elmar Brändel aber schon. Die wurde ihm schon 2001 zu seinem 25-jährigen Jubiläum als Schatzmeister verliehen. Andreas Stoch: „Lieber Elmar, du weißt ja, dass wir dich noch lange brauchen!“

 

 

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