
In der letzten Sitzung des SPD-Kreisvorstands mit den Vorsitzenden der SPD-Ortsvereinen aus dem Landkreis Heidenheim stand die Analyse der Europawahl und der Kommunalwahl auf der Tagesordnung.

In der letzten Sitzung des SPD-Kreisvorstands mit den Vorsitzenden der SPD-Ortsvereinen aus dem Landkreis Heidenheim stand die Analyse der Europawahl und der Kommunalwahl auf der Tagesordnung.
Kreisvorsitzender Andreas Stoch bedankte sich zunächst bei den aktiven Wahlhelfer/innen in den Ortsvereinen und den Kandidatinnen und Kandidaten auf den kommunalen SPD Listen.
Das Wahlergebnis für die Europawahl sei mit einem Plus von 3,9 % gegenüber dem Jahr 2009 positiv zu bewerten. Der sozialdemo-kratische Spitzenkandidat Martin Schulz hätte überzeugt und zu einer besseren Mobilisierung geführt. Evelyne Gebhardt und Peter Simon, die beiden bisherigen Europaabgeordnete der SPD in Baden-Württemberg, hätten wieder ihr wichtiges Mandat sicher erreicht.
Das Thema „Europa“ werde man nun auf dem aktuellen Themenblatt der Kreis-SPD halten.
Auch die Kommunalwahl, so Andreas Stoch sei auch Sicht der Kreis-SPD in jedem Wahlkreis für die Kreistagswahl erfolgreich verlaufen. Wenn auch nicht zuletzt aufgrund der neuen Auszählungsgrundsätze, welche insbesondere die kleineren Parteien und Wählergruppen begünstigten, die SPD im Kreistag ein Mandat verloren habe, so sei das Ergebnis mit 24,1 % (-0,9 %) Stimmenanteilen doch ausgezeichnet.
Stoch lobte besonders die Ergebnisse in Steinheim, wo sich erstmals Bürgermeister Olaf Bernauer klar auf der SPD Liste für den Kreistag durchsetzen konnte und gratulierte allen neugewählten Kreisräten. Ebenso bedankte er sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten, die bei der Kommunalwahl angetreten waren und kein Mandat erringen konnten.
Kritisch wurde von der Versammlung gesehen, dass in der neuen SPD Kreistagsfraktion keine Frauen vertreten sind. Leider hätten die zahlreichen engagierten Kandidatinnen nicht die erforderliche Stimmenzahl erhalten.
Auch in den Städten und Gemeinden habe die SPD bei den Gemeinderatswahlen in Anbetracht des erkennbaren Generationenwechsels gut abgeschnitten. Nun sei es wichtig, die neuen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte einzubinden und kommunalpolitisch zu schulen.
„Nach der Wahl ist vor der Wahl“ meinte abschließend der stellv. Kreisvorsitzende Clemens Stahl und wies auf die kommende Landtagswahl hin. Es gelte nun den Schwung der guten Wahlergebnisse mitzunehmen und dafür zu sorgen, dass entsprechend dem SPD Slogan „Nahe bei den Menschen, Gut für Land, Kreis und Kommune“ nun eine aktive Politik gestaltet werde.
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