Kreisverband
Bild von links nach rechts:
Kreisrat Reiner Lindenmayer, Geschäftsinhaber Markus Gruber, Alexander Jurtschak , Tanja Weiße (Kreisvorsitzende), Erwin Resch, es fehlt Günter Maier alle vom SPD Kreisverband
Wie wichtig ist die Personenbeförderung in Dischingen für den Landkreis Heidenheim? Offenbar sehr viel wichtiger, als man geglaubt hat. Markus Gruber, der ein erfolgreiches Unternehmen führt, dass sich seit Jahren an einem umkämpften Markt behauptet, hatte den SPD-Kreisverband zu einer Betriebsbesichtigung und vor allem zum Austausch eingeladen. Kreisvorsitzende Tanja Weiße, Kreisrat Reiner Lindenmaier, Alexander Jurtschak, Stadtrat aus Heidenheim und Erwin Resch, Vorsitzender der Sontheimer SPD waren gerne gekommen.
Personenbeförderung Gruber hat 24 Fahrzeuge im Einsatz. 35 Beschäftigte machen den Einsatz möglich. Das ein kleines Unternehmen Maßstäbe setzt zeigt den Mut und die ökologische Notwendigkeit mit dem dort gearbeitet wird. Mit der Umstellung auf Elektromobilität wurde bereits begonnen, das sei die Botschaft der Zeit, so der Unternehmenschef.
Vor wenigen Tagen traf sich der Vorstand des SPD-Kreisverbands in Heidenheim, um die aktuelle Lage zu beraten. Im Vordergrund stand die politische Lange in Deutschland. Die Mitglieder des SPD-Kreisvorstands zeigten sich entsetzt über die politische Situation in Deutschland, indem offene Rassisten und Nazis, incl. der Teilnahme des persönlichen Referenten der AfD-Parteivorsitzenden, über Massenvertreibungen aus Deutschland diskutiert hätten. „Hier müssen alle Demokraten in unserem Land klare Kante zeigen,“ konstatierte die SPD-Kreisvorsitzende Tanja Weiße aus Heidenheim. Natürlich werde die SPD bei allen Aktionen mitmachen, die für die Demokratie in unserem Land einstehen.
Kreisvorsitzende Tanja Weiße zeigte sich sehr erfreut, dass die Kreistagslisten der SPD in allen Wahlkreisen im Landkreis voll besetzt sind.
Dr. Frank Mentrup spricht beim Neujahrsempfang der SPD
Volles Haus im Heidenheimer Konzerthaus. Der SPD-Kreisverband hatte zum Neujahrsempfang geladen und sehr viele Gäste waren gekommen.
Kreisvorsitzende Tanja Weiße begrüßte zahlreiche Mitglieder und Aktive der SPD, Sozialverbände, Vereinsvorsitzende, Gewerkschafter und Bürgermeister, voran, der Heidenheimer OB Michael Salomo.
Auch der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch war gekommen. In seinem Grußwort verwies der SPD-Landesvorsitzende auf die zahlreichen Krisen, die es in der Welt und in Deutschland geben würde. „Recht hat nicht unbedingt derjenige, der am lautesten schreit.“ Stoch sprach über die Wut, die viele auf die Straßen tragen würden, sehr oft verbunden mit der Botschaft nach Ausgrenzung. Er bat die Anwesenden um ein Dagegenhalten, wenn Menschen ausgegrenzt werden sollen, weil sie z.B. die „falsche Herkunft“ hätten. Zugleich verwies er auf die elementaren Aufgaben der Kommunen, die eine Schlüsselstellung für das Gemeinwesen hätten.
In der vergangenen Woche traf sich der neu gewählte Vorstand des SPD-Kreisverbands zu seiner ersten Sitzung. Die frisch gewählte Kreisvorsitzende Tanja Weiße hob den gut besuchten Kreisparteitag Ende September hervor. Es freute sie, dass der Erlös aus der Bewirtung in Form einer 300 Euro-Spende an den Comboni-Missionar Bruder Bernhard Heugl aus Ellwangen übergeben werden konnte. Dieser arbeitet seit zehn Jahren im Südsudan und bringt dort unter schwierigsten Bedingungen Nahrungsmittel in abgelegene Gebiete, zu Menschen, die diese Hilfe schlichtweg zum Überleben brauchen.
Der neue Kreisvorstand: Von links nach rechts:
Heidi Neff, Wolfgang Lutz, Cornelia True, Peter Müller, Tanja Weiße, Elmar Brändel, Sven Stocker, (Nicht auf dem Bild: Gaby Streicher)
Die SPD Heidenheim hat im Rahmen des Kreisparteitags, der in Königsbronn stattgefunden hat, einen neuen Kreisvorstand gewählt. Mit Tanja Weise ist dabei erstmals eine Frau an die Spitze des Kreisverbands gerückt. Ihre Stellvertreter sind Wolfgang Lutz und Cornelia True. Den Vorstand komplettieren Elmar Brändel als Kassier und Pressesprecher Sven Stocker. Weitere Vorstandsmitglieder sind Heidi Neff, Peter Müller und Gaby Streicher.
Viele Mitglieder des SPD-Kreisverbands waren in das Congress Centrum Heidenheim gekommen. Referent des Abends war der SPD-Europaabgeordnete Prof. Dr. René Repasi:
Der ließ sich nicht lange bitten und nahm die Mitglieder auf eine Reise durch Europa mit: Er begann mit der rethorischen Frage: „Jeder weiß, wo er war, als Russland am 24.2. 22 die Ukraine überfallen hat. Ich wollte zwei Fragen verstehen? 1. Warum tun sich Menschen das gegenseitig an? Es ist ein Teil des menschlichen Wesens. 2. Was muss man dafür tun, damit es keinen Krieg gibt? Eine Feststellung und Legitimation der EU: Wer Mitglied in der Europäischen Union ist, führt keinen Krieg mehr, auch aus diesem Grund wurde ich Europawissenschaftlicher. Ich bin verheiratet mit einer Polin und habe eine Professur in den Niederlanden. Unsere Söhne reden in unseren Sprachen.
Wir haben heute den 12. Mai, am Montag war der 8. Mai. Ein historischer Tag. In vielen unserer Nachbarländer ein Feiertag, der Tag, an dem 1945 der 2. Weltkrieg zu Ende war. Was macht Europa so anders als andere Länder? Europa lässt sich nicht mit einem Schlag herstellen. Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen. Was war der Gedanke dahinter? Europa hat eine blutige Geschichte. Es wurde gleichzeitig immer wieder versuch Kriege zu vermeiden, was nicht immer erfolgreich war“.
Zwei Urgesteine der Steinheimer SPD konnte der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion sowie des SPD-Landesverbands Baden-Württemberg Andreas Stoch jüngst für fünfzig Jahre Mitgliedschaft in der SPD ehren. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Stoch die Ehrenurkunden an Helga Butter und Anton Ritter und gratulierte den Jubilaren herzlichen. Verbunden mit seinen Glückwünschen brachte er auch seinen großen Dank und Respekt für den jahrzehntelangen Einsatz der beiden für die Sozialdemokratie zum Ausdruck: „Ihr habt die SPD in Steinheim aufgebaut und über ein halbes Jahrhundert maßgeblich deren Entwicklung bestimmt. Dafür meinen herzlichsten Dank!“
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